"Der Terrier" und Rassehunde im allgemeinen und im ...

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"Der Terrier" und Rassehunde im allgemeinen und im ...

Beitragvon Chiyo am 06.03.2012, 13:48

... besonderen


Gestern flatterte die Zeitschrift des KfT ins Haus, "Der Terrier", 3/2012.
Was sehe ich da auf Seite 23 unten?

Genau:


Skyes auf Skye

:tanzen: :wub: :nichtwuerdig:


Gute alte Bekannte: Skye Terrier vor Sgurr nan Gillian :wub: :wub: :wub: , Skye Terrier vor The Old Man of Storr und auf Armadale Castle.
Meine Schwester meinte: "So nah kommen wir nie an The Old Man of Storr ran." Auch wenn wir es schaffen, wieder nach Skye zu kommen, so werden wir (Petra) in diesem Leben nicht mehr so fit sein, daß wir Berge hochkraxeln können. :? Von uns gibts deshalb nur Bilder, auf denen der Alte Mann ganz klein zu sehen ist. :cry:
Und eins muß man natürlich auch sagen: so ein Skye Terrier ist einfach enorm dekorativ. :wub:

Als ich das 1. Mal einen in natura sah (auf einer Ausstellung), war ich hin und weg. Sowas nennt man wohl Liebe auf den 1. Blick. :wub:
Leider (oder zum Glück :mrgreen: ) hatten wir da Mieke schon, sodaß sich nicht die Frage stellte, ob man Herz oder Verstand bei der Wahl der Rasse entscheiden lassen sollte. Auf Skye gibts garantiert keinen Lehmboden. Die Frage, wie das Fell eines Skyes aussieht, wenn er durch nassen Lehm gestapft ist, stellt sich da nicht. :lachen: - bei unserem Garten und den Feldwegen rundrum stellt sich diese Frage aber sehr wohl. :shock: :mrgreen:
In diesem Leben wirds also keinen Skye Terrier geben. :weinen1: Vielleicht im nächsten ... :wub:



Es gab außerdem auf Seite 28 Teil 2 von "Kritische Aspekte und positive Perspektiven in der Hundezucht" von Christoph Jung

Er schreibt:
Es darf keine Zucht geben, die Hunde hervorbringt, denen elementare Funktionen fehlen wie das freie Atmen, das freie Laufen, ein von Fell und Falten ungestörtes Sehen, oder die Fähigkeit zur eigenen Reproduktion in natürlichen Vollzügen.

An anderer Stelle spricht er von "Extrem- oder Qualzucht".
Er meint also höchstwahrscheinlich nicht Ellis und Mieke, die nichts sehen, weil die Haare immer vors Auge wachsen. :cry: Er spricht auch nicht davon, daß sie zittern, wenn sie aufgeregt sind. "Terrierzittern" heißt es. Traurig, daß es dafür einen Namen gibt. Besser wäre, man würde dafür sorgen, daß es gar nicht vorkommt. Davon, wie das Fell von Lakies vor 80 Jahren aussah und daß es früher zum Trimmen reichte, wenn sie durch Dornengestrüpp liefen, sprach er wohl auch nicht. Die Bauern hätten sich sicherlich nicht die Mühe gemacht, ihren Lakeland Terrier zu trimmen - so wie ich das derzeit mal wieder tun sollte. (Ja ja, ich verzweifle ein wenig an Miekes Fell. :cry: )

Hier gibts eine Do­ku­men­ta­ti­on der BBC zur Zucht von Ras­se­hun­den zu sehen:
Rassereine Krüppel - Hunde, zu Tode gezüchtet:

http://www.myspace.com/video/vid/104026540

Ich muß zugeben, daß ich einigermaßen geschockt war, was menschliche Eitelkeit den Vierbeinern antut. Einen Hund in der Zucht einzusetzen, der erstmal operiert werden muß, damit er Luft bekommt und der ein Kühlkissen braucht, weil er zuviel Fell hat (Pekinese) oder einen Hund, von dem bekannt ist, daß sein Gehirn zu groß ist für seinen Schädel (Syringomyelie) (Cavalier King Charles Spaniel) - das ist schon wirklich hammerhart.

Mir scheint, Lakies gehts noch einigermaßen gut ...

naja, Mieke sieht das vermutlich anders, wenn ich sie in den nächsten Tagen trimme. :?
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